Qualitätsanalyse

Im Juni 2010 hat eine Kommission der Bezirksregierung die schulischen Strukturen und pädagogischen Konzepte am Huma im Rahmen der Qualitätsanalyse untersucht.
Nicht die Beurteilung von Einzelnen, sondern u. a. die Bereiche Lernen und  Lehren im Unterricht, Schulkultur, Führung und Schulmanagement, Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung standen im Vordergrund der Betrachtung.

Anhand von Auswertungen umfangreicher schriftlicher Zusammenstellungen der Schule, von Informationen zum Schulprogramm, schulischen Abläufen, Zuständigkeiten und Konzeptionen (Portfolie) hatten sich die beiden Mitglieder der Kommission schon im Vorfeld einen Einblick verschaffen können. Durch viele Kurzbesuche im Unterricht erhielten sie einen Überblick über die vielfältigen Unterrichtsformen, die Beteiligung der Schüler, das Lernklima und das Anforderungsniveau des Unterrichts.
Genormte Interviews (jeweils 90 - 120 Min.) mit SchülerInnen, Eltern, Lehrern und Schulleitung vertieften diese Eindrücke.

Ergebnis der Qualitätsanalyse ist ein Bericht, in dem die Stärken und Schwächen dargestellt werden. Als besondere Stärken des Humas werden neben personalen Kompetenzen die Schülerbetreuung, das soziale Klima an der Schule und die Zufriedenheit der Beteiligten genannt.
Viele Bereiche werden positiv dargestellt, bei anderen wird auf Handlungsbedarf hingewiesen. Dies bezieht sich auf verbindliche Absprachen im Rahmen der Leistungsbewertungen, Differenzierung und Öffnung von Unterricht, Konkretisierung der Förderangebote und Weiterentwicklung des Schulprogramms mit Evaluation und Konzeptmanagement.

Die Schulkonferenz hat in ihrer Sitzung vom 16.11.2010 über die Ergebnisse der Qualitätsanalyse beraten.
Sie hat beschlossen, die Ergebnisse der Qualitätsanalyse im Internet (www.huma-gym.de) zu veröffentlichen und diese durch diese Kurzkommentierung zu ergänzen.

  • Sie hat angeregt, dass die Lehrerarbeitsgruppe, die sich schon jetzt mit dem Thema Leistungskonzept – Anforderungen und Bewertungen - beschäftigt, ihre Arbeit fortsetzt und in die Fachkonferenzen zur weiteren fachlichen Konkretisierung weitergibt.
  • Sie hält besonders die konkrete Weiterentwicklung des Unterrichts für wichtig und regt an, diese auch unter Einbeziehung pädagogischer Tage zu erreichen.
  • Sie fordert die Lehrerkonferenz auf, eine Steuergruppe als 2. Führungsebene einzurichten und schulinterne Strukturen und Prozesse zu entwickeln, um die im Qualitätsanalyse-Bericht genannten Handlungsfelder zu bearbeiten und die langfristige Entwicklung des Humas zu fördern. Dazu ist es notwendig, konkrete Ziele, detaillierte Maßnahmen, Zeitvorgaben und überprüfbare Kriterien festzulegen, um den Prozess überprüfen und optimieren zu können.


Die Diskussion in der Schulkonferenz war konstruktiv und orientiert an unserem gemeinsamen Ziel, die Qualität des Unterrichts und die Vergleichbarkeit der Anforderungen auf gymnasialem Niveau sicherzustellen.

Das im Bericht attestierte sehr gute Arbeitsklima und das in vielen Diskussionen in den Gremien der Schule sichtbare Interesse und Engagement von Eltern, Schülern und Lehrern bietet dazu die besten Voraussetzungen.