Beratung am Huma

BERATUNG AM HUMA:    Inhalte
(Stand: September 2012)

1) Gewaltprävention: Streitschlichtung, Achtsamkeit, Patenprojekt, Moderatorenausbildung (BM und HT)
2) Gesundheitserziehung: Peerprojekt 6er zur Nikotinvorbeugung, Projektwoche Ende der Jgst. 7 Thema „Mediensucht“, Projekttag „Abhängigkeit und Sucht“ in der Jgst. 8, „Rechtliche Rahmenbedingungen zu Drogen, Drogenkonsum und Drogenbesitz“ in Jgst. 9, Ausbildung der Peers in Jgst. 9 und EF (BK und ET)
3) Medienerziehung: Gewalt im Netz, Schutz vor Missbrauch und Abzocke, rechtliche Beratung (BM)
4) Allgemeine Beratung: Bei sämtlichen nicht allein lösbaren Problemen wie z.B. problematischen Schülern (ADHS, LRS, Dyskalkulie, Verhaltensauffälligkeiten, Mobbing etc.) und / oder Eltern in einer Sprechstunde durch BL-Kollegen), zusätzlich Pflege von Adressen und Kontakten von externen Beratungsstellen (BM, HT)
5) No Blame Aproach:  Antimobbing-Konzept (BM, HT)
6) Berufsberatung in der SI: Projektwoche der Jgst. 9 zur Berufswahl und Berwerbungen, individuelle Beratung (DK)
7) (optional) kollegiale Fallberatung
8) Schulseelsorge:(Hans-Willi Hauser)
9) Sozialpädagogin: (Frau Mund)
10) Download

 

 

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG:

 

1)    Gewaltprävention (Herr Bergemann / Frau Hecht):

1.    Streitschlichtung (Herr Bergemann):
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 werden von Herrn Bergemann im Rahmen einer AG über den Zeitraum von einem halben Jahr zu Streitschlichtern ausgebildet. Inhalte dieser Ausbildung sind: verbale und non-verbale Kommunikation, Kommunikationsmodelle (Watzlawick, Schulz von Thun), Ich-Botschaften, aktives Zuhören und die Gesprächsführung nach den Prinzipien der Mediation. Die neu ausgebildeten Streitschlichter beziehen nach den Osterferien ihr Schlichterbüro und stehen in den großen Pausen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8 bei Konflikten zur Verfügung. Bevor die Schlichtung beginnen kann, müssen alle Beteiligten den oder die Fachlehrer aufsuchen, um eine Befreiung für maximal die ersten zehn Minuten der Unterrichtsstunde zu erbitten. Nach Ablauf des Schlichtungsgespräches wird eine Vereinbarung zwischen den Parteien getroffen und unterzeichnet. Bei schwierigen Schlichtungen, oder um die Nachhaltigkeit der Vereinbarung zu überprüfen, können Folgetermine vereinbart werden. Die Arbeit der Schlichter wird vom betreuenden Lehrer begleitet, der regelmäßig mit ihnen die gemachten Erfahrungen reflektiert und bei auftretenden Problemen berät. Sinn der Maßnahme ist es vor allem, das soziale Lernen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Sie lernen, Konflikte gewaltfrei auszutragen, müssen Verantwortung übernehmen und machen so Erfahrungen, auf die sie in anderen Lebenssituationen zurückgreifen können. Zudem wirkt Streitschlichtung präventiv, da viele Konflikte gar nicht erst bis zur Eskalation gelangen, sondern vorher effektiv interveniert werden kann.
Das Streitschlichterprogramm ist von Lehrer- und Schulkonferenz einstimmig angenommen worden und durch den Förderverein bei der Einrichtung des Büros und der Durchführung unserer Teamfindungstage in der Eifel finanziell unterstützt worden. Eine hohe Akzeptanz in der Schulgemeinde ist für das Funktionieren eines solchen Programms von zentraler Bedeutung. Deshalb wird in SV, Lehrer- und Schulkonferenz immer wieder auf die Arbeit der Streitschlichter hingewiesen und auf diese Möglichkeit der Konfliktlösung aufmerksam gemacht. Neu ausgebildete Schlichter stellen sich persönlich in den Klassen vor und hängen in den Klassenräumen auch ein kleines Poster als Erinnerung an die Pinnwand.
Das Streitschlichterprogramm läuft seit November 2007 am Huma.

2.    Patenprojekt (Herr Bergemann):
Besonders engagierte und geeignete Streitschlichter werden in einem weiteren Kurs von Herrn Bergemann zu Moderatoren bzw. Klassenpaten ausgebildet und somit auf die Situation vorbereitet in einer Klasse zu arbeiten, um beispielsweise Unterrichtsreihen zum Thema „Prävention von Mobbing“ bzw. „Stärkung der Klassengemeinschaft“ zu ergänzen, oder um ganz konkret in Konfliktsituationen innerhalb der Klasse vermittelnd tätig zu werden. Hierzu ist grundsätzlich der Wunsch der Klasse und des Klassenlehrers erforderlich. Darüber hinaus sollen die Paten vielfältige andere Aktivitäten in der Klasse begleiten und betreuen (Sportangebote, Spielnachmittage, Klassenfeste etc.). Es sind grundsätzlich zwei Paten, die für eine Klasse zuständig sind und die sich idealerweise in ihren Eigenschaften und Fähigkeiten gut ergänzen. Regelmäßige Treffen mit dem betreuenden Lehrer dienen zur Vor- und Nachbereitung von Aktivitäten ebenso wie zur Besprechung aktueller Themen. Die Paten begleiten ihre Klassen wenigstens die ersten zwei Schuljahre am Huma.

3.    Projekt Achtsamkeit (Frau Hecht):
„ACHTUNG“ steht vor allem für einen achtsamen Umgang miteinander, für Achtung und Respekt voreinander sowie vor den eigenen Belangen und vor den schulischen Erfordernissen. Diesbezüglich sind natürlich auch gewisse Regeln einzuhalten, die jede Klasse für sich selbst festlegen sollte. So steht „ACHTUNG“ nämlich auch als Synonym für Aufmerksamkeit, die in der Klasse gemeinsam geschaffen werden soll, damit eine positive Lernatmosphäre entsteht. Vor allem im gymnasialen Umfeld kommen neben dem rationalen, analytischen Wissen die Bereiche der Körper- und Selbstwahrnehmung sowie der Fantasie, der Emotionen und Empathiefähigkeit häufig zu kurz oder sie sind nur punktuell an einzelne Fächer gebunden. Aggressionen sind oft Bestandteile des alltäglichen Lebens – ebenso in der Schule -, auch wenn der Mensch an sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf ein soziales Miteinander (social brain) aus ist. Schüler erleben gerade nach dem Schulwechsel manchmal Situationen, in denen sie sich sogar bedroht und hilflos fühlen. Das Projekt „ACHTUNG“ möchte in den Jahrgangsstufen 5 und 6 nun u.a. der Tatsache Rechnung tragen, dass das Gymnasium - wie bereits die Grundschule - ja nicht nur Lern-, sondern auch Lebens- und Schutzraum für die Kinder bzw. Jugendlichen sein soll. Je mehr der Druck in den weiterführenden Schulen wächst – G8, Vergleichsarbeiten, Zentralabitur -, desto wichtiger wird es, den emotionalen Grund zu festigen, auf dem Lernen überhaupt erst sinnvoll möglich wird. Das  Achtsamkeitstraining möchte in den ersten beiden Jahren an der neuen Schule die Klassenlehrer in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützen und den Kindern eine Möglichkeit bieten, durch regelmäßige Paten- und phasenweise Peer-Begleitung sowie fachkundig geleitete Projekttage individuelle Strategien zu entwickeln, spielerisch das Selbstwertgefühl zu stärken (Fantasiereise, Qigong), Gewalt zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu erproben (Erfahrungsaustausch, Ja-Sagen/ Nein-Sagen, Schlagübung an der Tratze), ohne dabei Ängste zu schüren, sowie achtsamer und aufmerksamer miteinander umzugehen (Gefühle darstellen, Rollenspiele) so dass ein Klima des Vertrauens entstehen kann. Wünschenswert – wenn auch hier nicht erreichbar - ist eine Balance zwischen Körper, Geist und Seele, damit das Lernen leichter wird. Gerade in unserer heutigen reizüberfluteten und leistungsorientierten Zeit erhalten Momente der ‚Stille’ und Aufmerksamkeit wieder eine besondere, stabilisierende Wirkung.


2)    Gesundheitserziehung (Frau Becker, Herr Eckhardt)

1.    Kreativworkshops zur Nikotinprophylaxe der Jahrgangsstufe 6 (zusammen mit Peers der Jgst. 9):
Nikotinkonsum und dessen Voraussetzungen und Wirkungen wird in verschiedenen Fächern thematisiert, u.a. im Fach Biologie mit dem Thema Atmung.
Im Rahmen dieses Projektes bieten Peers (siehe Punkt 5) den Kindern der Jahrgangsstufe 6 acht bis zehn verschiedene Kreativworkshops an, die diese nach Interesse wählen. Mit Gruppen von 10-12 Schülern führen die Peers klassenübergreifend einen sog. „Antinikotintag“ an einem Nachmittag durch (zeitlicher Umfang 3 – 4 Zeitstunden). Die Peers werden auf diese Arbeit in einem ganztägigen Seminar durch die Drogenberatung MG vorbereitet. Die im engeren Sinn fachliche Vorbereitung bringen einige Peers zum Teil aus jahrelanger persönlicher Tätigkeit in einem bestimmten Bereich – zum Beispiel Tanz oder Theaterspiel – mit. Neben Konzeption und Durchführung der Workshops erstellen die Peers mit ihren Gruppen die Abschlusspräsentation. Die Arbeit der Beratungslehrer, die die Gesamtkoordination übernehmen, schließt ab mit einer gemeinsamen Auswertung des Projektes mit den Peers, bei der es schwerpunktmäßig um Erfahrungsaustausch und Reflexion dieser Erfahrungen geht.

2.    Projektwoche der Jahrgangsstufe 7:
Die Projektarbeit am Ende des Schuljahres steht für die Jahrgangsstufe 7 unter dem Thema: „Sucht – Wieso? Ich fühl mich wohl!“ Die Arbeit in dieser Woche erfolgt weitgehend im Klassenverband unter zwei Schwerpunktsetzungen: Zum einen gibt es Elemente unspezifischer suchtvorbeugender Aktivitäten, bei denen es um Körpererfahrung, Vertrauen zu sich selbst und anderen, also auch um Zusammenarbeit geht. Zum anderen liegt ein Schwerpunkt auf der theoretischen und praktischen Erarbeitung von Informationen über Suchtmittel und Ursachen süchtiger Verhaltensweisen. In diesem Bereich wird auch auf bereits in anderen Fächern vermittelte Kenntnisse zurückgegriffen. Angeleitet wird die Projektwoche von verschiedenen Lehrern zusammen mit den Beratungslehrern.

3.    Suchtprophylaxetage der 8ten Klassen (zusammen mit den Klassenlehrern und Peers der Jgst. EF):
Dieser Tag soll die Arbei der Projektwoche in der Jahrgangsstufe 7 vertiefen. Er wird in einem Jugendheim durchgeführt. Die Klasse wird von ihrem Klassenlehrer und einem Beratungslehrer für Gesundheitserziehung begleitet. Sie sorgt an diesem Tag selbst für eine möglichst gesunde Ernährung. Darum sollte sich der Klassenlehrer in Zusammenarbeit mit der Klasse kümmern. Das fachliche Programm absolviert die Klasse vornehmlich in Kleingruppen. Diese Arbeit wird moderiert von Peers der Jahrgangstufe EF (siehe Punkt 5). Die Arbeit der Klassen wird abgeschlossen mit einem Elternabend für die ganze Jahrgangsstufe. Hier werden den Eltern zum einen heutige Ansätze der Suchtvorbeugung und zum anderen das Programm vorgestellt. Einen zweiten Schwerpunkt des Abends bilden eine Fragerunde und ein Erfahrungsaustausch über den elterlichen Umgang mit den Herausforderungen, die pubertierende Jugendliche an Erziehende stellen.

4.    Projekttag „Rechtliche Rahmenbedingungen zum Thema Drogen“ der Jahrgangstufe 9:
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 sollen über die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Thema Drogen, Drogenkonsum bzw. Drogenbesitz aufgeklärt werden. In Zusammenarbeit mit Herrn Deußen von der Polizei werden diese Themen in einem 3-4 stündigem Projekt angesprochen. Dies Projekt soll zeitnah vor der Schulskifahrt der Jahrgangstufe 9 durchgeführt werden.

5.    Fortbildung und Betreuung der sogenannten Peers:
Die Peerausbildung für SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 und / oder EF (Einführungsphase) ist teilweise eine Fortsetzung der Streitschlichter- und Moderatorenausbildung in der Jahrgangstufe 9, es können aber auch neue Interessenten daran teilnehmen. Neben den grundlegenden psycho-sozialen Aspekte der Erziehung durch ungefähr Gleichaltrige treten hier Ziele der Gesundheitserziehung mit einer Schwerpunktsetzung im Bereich Sucht- und Drogenprophylaxe. Darum werden diese Peers durch die Prophylaxefachkraft der Drogenberatung MG ausgebildet. Die Peers werden in der Arbeit mit den Jahrgangsstufen 6 und 8 eingesetzt (siehe Punkt 1 und 3).

3)    Medienerziehung (Herr Bergemann)

Medienerziehung am Huma beinhaltet konkrete präventive Arbeit in verschiedenen Bereichen. Zum einen sollen Schülerinnen und Schüler vor den Gefahren des Internet gewarnt werden und insbesondere lernen, mit ihren Daten im Internet sparsam umzugehen, um sich gegen sexuelle Übergriffe im Netz zu schützen. Zum anderen soll erreicht werden, dass unsere Schülerinnen und Schüler über die strafrechtliche Relevanz von Cybermobbing aufgeklärt werden, um zu verhindern, dass sie zum Täter werden und um dafür zu sorgen, dass sie sich als Opfer wehren können. Zu diesem Zweck gibt es das Projekt „Sicheres Internet“ in Zusammenarbeit mit der Polizei in der Jahrgangsstufe 6. Herr Kiewitt von der Kriminalpolizeit arbeitet mit je einer Klasse in drei Unterrichtsstunden im Sinne der oben beschriebenen Zielsetzungen. Das Projekt wird grundsätzlich vom Klassenlehrer begleitet. Interessierte Kollegen können beim zuständigen Beratungslehrer Unterrichtsmaterial erhalten (u.a. von klicksafe, DVDs, Videos, Arbeitsmappen) und ihren Unterricht auf das Projekt abstimmen. Alle zwei Jahre wird in diesem Bereich ein Elternabend angeboten, den Herr Kiewitt von Seiten der Polizei durchführt. Ergänzend zeigt Herr RA Gilliand an diesem Abend die rechtliche Seite des Internets und klärt über mögliche Gefahren und Risiken auf. So sollen die Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten der Eltern gestärkt werden.


4)    Allgemeine Beratung (Herr Bergemann / Frau Hecht)

Im Sinne des Beratungserlasses bietet das Beratungslehrerteam am Huma Beratungsangebote für die Kollegen an. Schwierigkeiten mit Schülern und / oder Eltern können im informellen Kurzgespräch ebenso wie in einer ausführlichen Beratungsstunde besprochen werden. Es erscheint nicht zweckmäßig eine Sprechstunde  zu einem festen und immer gleichen Termin einzurichten. Es soll vielmehr flexible Beratungsmöglichkeiten geben, so dass jeder Kollege angemessen beraten werden kann. Die Kollegen können Informationen zu Beratungsstellen oder zu Handlungsmöglichkeiten in konkreten Problemsituationen erhalten. Ebenso können Eltern zu einem Beratungslehrer kommen, wenn komplexere Probleme zu besprechen sind, die eine direkte Beratung nötig machen. Sofern Schüler ein vertrauensvolles Gespräch suchen, weil sie sich in einer Krise oder krisenähnlichen Situation befinden, so stehen die Beratungslehrer auch für diesen Zweck zur Verfügung. Dies beinhaltet auch längerfristige Beratungen, die möglichst immer ergänzend zu außerschulischen Hilfsangeboten stattfinden sollen. Diese Beratungen reflektieren einerseits die Erfahrungen im außerschulischen Bereich, und konzentrieren sich andererseits auf konkrete Handlungsfelder innerhalb des Systems Schule. Dieses Angebot soll durch unseren Schulsozialpädagogen ergänzt und erweitert werden.

5)    No Blame Approach (Herr Bergemann / Frau Hecht)

Die Beratungslehrer sind im sogenannten No Blame Approach ausgebildet und deshalb in der Lage diesen bei Mobbingfällen anzuwenden. Hierbei wird nach einer Situationsanalyse eine Unterstützergruppe innerhalb der betroffenen Klasse gebildet. Diese wird durch ein Gespräch auf die Aufgabe vorbereitet und dabei vom Beratungslehrer begleitet. Dieser führt auch die Reflexionsgespräche und überwacht den Prozess innerhalb der Klasse. Es ist geplant die Klassenlehrer in naher Zukunft in diesem Ansatz zu schulen.


6)    Berufsberatung (Herr Dickmanns)

In der Jahrgangstufe 9 findet eine Projektwoche zum Thema Berufswahl und Bewerbungen statt. Hierbei werden verschiedene Betriebe besichtigt. Zudem werden Bewerbungsanschreiben und Bewerbungsgespräche thematisiert und trainiert. Eine individuelle Berufsberatung findet durch Herrn Dickmanns statt.


8)    Schulseelsorge (Hans-Willi Hauser)

Schulseelsorge ist ein Angebot für ein begleitendes und beratendes Gespräch. Wie im alltäglichen Leben geht es auch in der Schule nicht nur geradeaus. Auch hier läuft nicht immer alles so, wie wir es gerne hätten:

  • Zum Beispiel Stress in der Klasse, Probleme mit Mitschülern, Streit in einer Freundschaft, Trauer um einen geliebten Menschen, Einsamkeit und vieles mehr.
  • Manchmal ist es einfach wichtig, mit jemandem zu reden oder sich jemandem mitteilen zu können.
  • Oft ist es einfach hilfreich, wenn jemand Zeit hat und zuhört.

Deswegen kann es gut tun, darüber mit der Schulseelsorge in Kontakt zu treten. Die Gespräche finden in einer wertschätzenden und geschützten  Atmosphäre statt und werden vertraulich behandelt. Sie wollen Zeit und Raum geben zum Zuhören und Mutmachen, zum Nachdenken und Orientieren. Beim Herausfinden der eigenen Stärken und Ressourcen finden sich Lösungen und neue Perspektiven. 

Die Schulseelsorge ist ein offenes Angebot für alle Menschen im Lebensraum Schule: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Eltern.

Die Schulseelsorge ist ausdrücklich nicht an eine bestimmte Religionszuge-hörigkeit oder Glaubensauffassung gebunden.
 
Die Aufgabe der Schulseelsorge an unserer Schule hat Herr Hauser übernommen. Er ist Pastoralreferent.

Zu seinen weiteren Aufgaben gehören:

  • die Mitarbeit im Beratungsteam
  • der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Frau Mund
  • die regelmäßige Teilnahme an der Fachkonferenz „Katholische Religion / Evanglische Religion“
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der alle zwei Jahre stattfindenden Auschwitzfahrt
  • religiöse Erlebnis- und Erfahrungsräume ermöglichen
  • für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sensiblisieren,
  • Verständnis für andere Religionen und Kulturen wecken

Herr Hauser ist zudem als Schulseelsorger noch an zwei weiteren weiterführenden Schulen in M´gladbach tätig.

Herr Hauser ist wochentags erreichbar:

Mobil: 0151 52635928

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ansprechbar im Selbstlernzentrum:

mittwochs von
9:30 – 12:00 Uhr


9)    Sozialpädagogin

Schule und Jugendhilfe haben die Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen zu vermitteln, die zur Entwicklung einer sozialen und individuellen Persönlichkeit führen. Schulsozialarbeit ist eine Form der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe und will Kinder und Jugendliche bei diesem Prozess des Erwachsenwerdens begleiten und unterstützen.

In Ergänzung zum Angebot unserer Beratungslehrer und Lehrerinnen, ist die Diplom - Sozialpädagogin Frau Mund, Ansprechpartnerin für alle Schüler, Schülerinnen, Eltern, Lehrer und Lehrerinnen.

Zu ihren Aufgaben gehört:

  • Die Beratung und Begleitung bei Problemen oder Fragestellungen persönlicher oder schulischer Art. Der Inhalt eines Beratungsgespräches wird vertraulich behandelt. 
  • Die Durchführung oder Begleitung präventiver Gruppenangebote zu Themen wie „Förderung des Sozialen Lernens“, Sucht- oder Gewaltprävention oder Interventionen bei aktuellen Krisen wie Mobbing oder Konflikten in Klassen.
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit anderen Einrichtungen der Jugendhilfe, Teilnahme an Arbeitskreisen

 

Sie erreichen die Schulsozialarbeiterin Stephanie Mund von Montags bis Freitags in den Zeiten zwischen 8.30 Uhr und 13.00 Uhr und nach persön-licher Vereinbarung auch zu anderen Zeiten in der Schule. Sie finden mich in meinem Büro in A 204. Telefonisch bin ich über die Sekretärinnen der Schule unter 02161/8236070 zu erreichen. Gerne können Sie dort eine Nachricht für mich hinterlassen oder mir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eine Mail schreiben.

Stephanie Mund
Diplom-Sozialpädagogin

10)   Downloads