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Schule ohne Rassismus & Interkulturelles Lernen

Farbe bekennen und Vorurteile abbauen.

Die humanistischen Werte der Schule sollen keine Lippenbekenntnisse sein. Deshalb setzt sich das HUMA dafür ein, die Werte, für die die Schule steht, nach außen zu vertreten und im Schulalltag lebendig werden zu lassen.

Initiative

Durch die Initiative von Frau Bayram-Zeriouh wurde das HUMA im Jubiläumsjahr Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

 

AG Interkulturelles Lernen

Die AG Interkulturelles Lernen trifft sich wöchentlich, um Projekte für Schule zu planen, zu organisieren und durchzuführen.

Ansprechpartner ist hier ebenfalls Frau Bayram-Zeriouh.

Ansprechpartner

Frau Bayram-Zeriouh

E-Mail

Rückblicke

Nächstenliebe, die durch den Magen geht

Den meisten Mönchengladbachern dürfte die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach, kurz AWO genannt, ein Begriff sein. Durch vielfältige Angebote setzen sich die zahlreichen ehrenamtlichen oder professionellen Mitarbeiter tagtäglich für Menschen aller Generationen, jeder Herkunft, kulturellen Prägung und Glaubensrichtung, für gesellschaftliche Integration und Emanzipation ein.

„Solch eine Arbeit möchten wir gerne unterstützen“, hieß es da von vielen Huma-Schülern aus der AG Interkulturelles Lernen. Also wurde kurzerhand eine Spendenaktion für den Tag der offenen Tür ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Frau Bayram-Zeriouh, Frau Zwarg und Frau Böttcher organisierten die AG-Schüler gemeinsam mit den Schülern aus den internationalen Klassen ein „Interkulturelles Buffet“ mit zahlreichen leckeren Speisen, die größtenteils von Eltern und Schülern gesponsert wurden. Zum Verkauf standen z.B. Börek oder auch (die heiß begehrten) Frühlingsrollen, die bereits nach kürzester Zeit ausverkauft waren.

Kurz vor den Weihnachtsferien, am 20.12.2017, wurden dann die Einnahmen vom Verkauf an Frau Weihrauch, die den Scheck über 185€ stellvertretend für die AWO entgegennahm, überreicht. Das Geld kommt dem Projekt „Ankommen in Mönchengladbach“ zugute, das sich insbesondere für neu zugewanderte bzw. geflüchtete Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach einsetzt.

Das Foto zeigt alle Beteiligten der Spendenaktion bei der Scheckübergabe am 20.12.2017

Moritz Müting und Yves Borkowsky (stellvertretend für die AG Interkulturelles Lernen)

Kunstprojekt „Hand in Hand für Toleranz“

Das von Jugendlichen ins Leben gerufene Projekt „Hand in Hand für Toleranz“ möchte ein Zeichen für einen friedlichen und respektvollen Umgang in einer vielfältigen Welt setzen. Die Jugendlichen gestalten dafür eine Menschenkette aus Sprühkreide entlang des Gehwegs der Abteistraße vom Stiftischen Humanistischen Gymnasium bis zur Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte „JUKOMM Kinder- und Jugendzentrum“.

Bereits seit 2018 haben die städtischen Einrichtungen, Institutionen und die Jugendkooperation „JUKOMM“ am Abteiberg verstärkt das Interesse daran bekundet, ein gemeinsames Projekt zur Neuausrichtung und Stärkung des Lebensumfeldes der verschiedenen Gruppierungen am Abteiberg zu entwickeln. Durch die „Neuen Auftraggeber“ der Kulturstiftung des Bundes konnten Vertreter der Einrichtungen und Institutionen gegen Ende des Jahres 2018 in ihrer Vielzahl persönlich Kontakt miteinander aufnehmen.

Zeitgleich entwickelten am Huma einige Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2019 im Unterricht des Faches Sozialwissenschaften im Rahmen der Unterrichtsreihe mit dem Thema „Partizipation in der Gesellschaft“ die Idee, im Sinne des humanistischen Grundgedankens und des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein Zeichen für einen toleranten Umgang miteinander zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler haben ein großes Interesse daran, die Vielfalt an Menschen in der Schule und auch in der Gesellschaft nach außen zu präsentieren. Reales Handeln in der näheren Umgebung ist, losgelöst von simulativer Partizipation im geschützten Rahmen des Unterrichts, das zentrale Anliegen der Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt passt ebenfalls sehr gut zu den Arbeitsschwerpunkten der „JUKOMM“, da dort eine Willkommensstruktur besteht und demnach eine Vielzahl unterschiedlichster Jugendkulturen das Kinder- und Jugendzentrum besuchen. Es wird nach dem Einrichtungsleitbild der Wertschätzung jedes Menschen gearbeitet und die Möglichkeit von Partizipation der Besucherinnen und Besucher ist ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

Durch die Vernetzung auf dem ersten Treffen der „Neuen Auftraggeber“ wurde ein erneutes Treffen mit der Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte vereinbart und dort gemeinsam mit Mitarbeitern der „JUKOMM“, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern des „HUMAs“ das Kunstprojekt einer Menschenkette aus Sprühkreide entwickelt, das den Projektnamen „Hand in Hand für Toleranz“ trägt. Wichtig ist vor allem, dass an der Kunstaktion alle Freiwilligen beider Kooperationspartner unabhängig ihres Alters und ihres Talents mitwirken können und sie ihre Kreativität bezüglich der Gestaltung ihrer Männchen ausleben können. Da die Kunstaktion durch die verwendete Sprühkreide nach wenigen Tagen verblassen und schließlich ganz verschwinden wird, werden die Schablonen der Männchen aufgehoben und sowohl in der „JUKOMM“ als auch im „HUMA“ ausgestellt, um an das Projekt und die reibungslose Zusammenarbeit zu erinnern. Einen gemeinsamen Startpunkt hat das Projekt am 04.02.2019 in der Aula des Humas und endet mit einem gemütlichen Zusammensein bei Getränken und Keksen in der Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte. Dieses Projekt soll ein erster Schritt der nachbarschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Abteiberg sein, dem hoffentlich noch viele weitere Projekte in Zusammenarbeit mit weiteren Einrichtungen und Institutionen des Abteibergs folgen sollen.

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt.

Die Ärzte