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„Asyland“-Film-Crew mit Benediktpreis von Mönchengladbach ausgezeichnet (aktualisiert)

Mit großer Freude können wir hier bekannt geben, dass die Film-Crew von „Asyland“, zu der die ehemaligen Abiturienten und Stiftungspreisträger Alina Yüksel, Cagdas Yüksel und Yannik Kerig gehören, bei der Verleihung des Juniorpreises 2019 des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“ ( vgl. https://www.benediktpreis.de)  den ersten Platz belegte.

Update 16.03: Zu dem Bericht der Rheinischen Post gelangt man durch Klick auf folgenden Link: RP-Bericht: Das sind die Preisträger des Junior-Benediktpreises“.

Spannung durchzog die Räume der Gladbacher Bank. Zwar waren alle für den Preis Nominierten anwesend, doch wer nun welchen Preis erhält, sollte erst nach Vorstellung der einzelnen Projekte offenbart werden. Die Jury habe es besonders schwer gehabt, wie Helmut Linnenbrink, der Vorsitzende des Vorstandes Benediktpreis von Mönchengladbach, erläuterte, und deshalb gleich drei zweite Plätze vergeben. Lediglich ein Projekt sei so überzeugend gewesen, dass dies klar einen ersten Platz verdiene. Und nach der Vorstellung und Auszeichnung der ersten drei der Projekte war klar: Es war der Film „Asyland“, der die Jury vollends überzeugte und deshalb den ersten Platz zugesprochen bekam. Gemäß den Kriterien des mit 1250 EU dotierten Juniorpreises wurden unsere ehemaligen Schüler und Preisträger der Neustiftung für ihr „wertorientiertes Handeln“ und ihren „Einsatz für die Gesellschaft“ ausgezeichnet. Dass sie sich als HUMAnisten so engagiert für eine HUMAnistisch geprägte Gesellschaft einsetzen, macht uns natürlich sehr stolz und wir gratulieren herzlich!

Kuratoriumsmitglieder der Neustiftung Eugen Viehof, Michael Bergemann und Marc Breuer gehörten zu den Ersten, die Cagdas Yüksel von der „Asyland“-Crew gratulierten

Die Urkunde

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners betonte die Bedeutsamkeit für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, wenn Geflüchteten mit Offenheit und Interesse begegnet wird und ihre Perspektive durch einen Film wie „Asyland“ zugänglich und nachvollziehbar wird. In einem sehr persönlich gehaltenen Schlusswort betonte Dr. Bernd Hillekamps die absolute Dringlichkeit des gesellschaftlichen Einsatzes der jungen Generation, um einem Erstarken rechtspolitischer Kräfte, dem drohenden Zerfall Europas und dem Klimawandel entgegenzutreten. Hillekamps hob das Potential aller mit dem Juniorpreis Bedachten hervor und sprach ihnen das Vertrauen aus, sich vielleicht eines Tages sogar ebenfalls für den „großen“ Benediktpreis zu empfehlen, der Persönlichkeiten wie Dunja Hayali, Königin Silvia von Schweden und Jean-Claude Juncker zu seinen Empfängern zählt. Falls dies unseren HUMAnisten gelingt, werden wir natürlich hier ebenso darüber berichten, zuzutrauen ist es ihnen auf jeden Fall und wie Cagdas Yüksel, der den Preis stellvertretend für alle entgegennahm, betonte: Wenn es notwendig ist, muss man den Mut aufbringen auch das scheinbar Unmögliche zu wagen! Angesichts der von Hillekamps genannten Herausforderungen sollten wir alle uns diese Maxime zu eigen machen.

Gruppenfoto der Preisträger mit dem Vorstand des Benediktpreises und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

Die feierliche Veranstaltung wurde aus Sicht des HUMA perfekt abgerundet durch den Umstand, dass gleich drei aktuelle bzw. ehemalige Schülerinnen und Schüler in der Band „JazzoMix“ ihr musikalisches Können unter Beweis stellten: Einen herzlichen Dank an Luzie, Moritz und Johanna Micha für das sehr gelungene musikalische Rahmenprogramm!

Moritz, Luzie und Johanna Micha

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