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Übersicht zum Wiederbeginn des Unterrichts (aktualisiert 03.06)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
auch wenn immer noch wieder Punkte auftauchen, die noch nicht ganz endgültig geklärt werden können, haben wir jetzt einen sehr detaillierten Plan für den Einstieg in den Präsenzunterricht für die Sekundarstufe I, also für die Klassen 5 bis 9 erarbeitet. Ich möchte Ihnen hier nur eine Übersicht bieten, die Einzelheiten finden die Schülerinnen und Schüler unter moodle (->Schülerbüro -> Alle Schüler).

Was wurde alles geregelt? Der Einlass in das Gebäude erfolgt nur über den Eingang zum Schulhof über das Tor am Spatzenberg, alle Schülerinnen und Schüler werden dann von den jeweiligen Lehrern dort abgeholt. Vor dem Beginn des Unterrichts müssen sich alle Schüler die Hände gründlich waschen, Seife und Einmalhandtücher sind überall vorhanden. Im Gebäude haben wir ein Einbahnstraßensystem, so dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Außerdem gilt im Gebäude, also auf allen Gängen, eine Maskenpflicht. In den Klassenräumen muss die Sitzordnung über den gesamten Tag unverändert bleiben, der gesamte Unterricht wird im Klassenraum stattfinden, eine Ausnahme hiervon sind nur die Fächer Latein und Französisch, für die wir eine Regelung im Stundenplan gefunden haben. Die Sitzordnung wird auch festgehalten, damit eine Nachverfolgung von Kontakten im Falle einer auftretenden Infektion gewährleistet werden kann. Die Reinigung und Desinfektion der Räume findet nachmittags durch Reinigungskräfte statt.

In den Pausen müssen alle Schülerinnen und Schüler das Gebäude verlassen. Auf den Pausenhöfen werden sich die Jahrgangsstufen in unterschiedlichen Teilen aufhalten, damit hier eine Durchmischung möglichst weitgehend vermieden wird. Auch hier gilt die Maskenpflicht. Die Benutzung der Tischtennisplatten und das Fußballspielen sind im Moment in den großen Pausen leider nicht möglich, da hierbei der Mindestabstand nicht eingehalten werden könnte. Im Moment haben wir die Regelung, dass in den Unterrichtsräumen keine Maskenpflicht besteht, da die Abstände und die meistens sogar durchgehende Lüftung des Raums die Ansteckungsgefahr ausreichend verringern. Gefährdete Schülerinnen und Schüler sollten mit FFP2-Masken in den Unterricht kommen, um die Sicherheit für sie weiter zu erhöhen. Sollte es darüber hinausgehende Notwendigkeiten geben, sprechen Sie uns bitte an, wir werden dann bemüht sein, eine Lösung zu finden.

Ich bitte alle Eltern von Schülerinnen und Schülern der Sek I, diese Regelungen mit ihren Kindern zu besprechen, denn von der Einhaltung der Regeln hängt es ab, dass unser Präsenzunterricht mit möglichst geringen Risiken für alle Beteiligten verbunden ist.

Mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ist es verbunden, dass alle Lehrkräfte seit dem 29.5. wieder einen ganz normalen Stundenplan haben. Damit wird es auch Veränderungen im Onlineunterricht geben müssen, da eine wirklich doppelte Belastung der Lehrkräfte aus Sicht der Schulleitung nicht vertretbar wäre, zumal die Durchführung des Abiturs mit einer großen Zahl aufwändiger Korrekturen und den mündlichen Prüfungen ebenfalls im Moment ansteht. Das wird nicht bedeuten, dass es keinen Onlineunterricht mehr geben wird. Es muss hier jedoch eine Balance gefunden werden zwischen der Notwendigkeit zu einem Onlineunterricht, der den Präsenzunterricht sinnvoll ergänzt und einer zumutbaren Arbeitsbelastung der Lehrkräfte. Dies gilt umso mehr, als diese Balance auch für einen längeren Zeitraum tragfähig sein muss, da ja mit einiger Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass dieses System aus Online- und Präsenzunterricht auch nach den Sommerferien weitergeführt werden muss. Die Schulleitung versteht hier unter Onlineunterricht im Übrigen sowohl die Bereitstellung von Aufgaben auf moodle als auch Videochats unter Schoolfox. Insbesondere die Videochats sind bei einem vollen laufenden Stundenplan terminlich jedoch kaum zu realisieren. Eine ausführliche individuelle Rückmeldung auf jede eingereichte Lösung zu einer Online-Übungsaufgabe kann ebenfalls kaum erfolgen, hier wird es nur möglich sein, punktuell Rückmeldungen zu geben und aufgetretene Probleme dann im Präsenzunterricht zu thematisieren.

Ein weiteres Thema, das im Moment für Unruhe sorgt, sind die Berufsorientierungswochen in der Jahrgangsstufe EF. Wir haben nun die folgende Regelung getroffen, bei der wir denken, dass so eine Benachteiligung einzelner Schülerinnen und Schüler weitestgehend vermieden werden kann. Hierbei ist vorgesehen, dass die Jgst. EF grundsätzlich Unterricht bis zu den Sommerferien haben wird. Alle Schülerinnen und Schüler, die einen Praktikumsplatz haben, können ihr Praktikum auf freiwilliger Basis absolvieren und werden für diese drei Wochen vom Unterricht freigestellt, müssen aber die Inhalte des Unterrichts selbstständig nacharbeiten. Eine entsprechende Abfrage werden wir in den nächsten Tagen auf moodle einstellen. Die einzige Ausnahme sind Praktika in medizinischen Berufen, die ein Erlass des Ministeriums untersagt hat, auch wenn die Einrichtung das Praktikum nicht selbst absagt.
Alle Schülerinnen und Schüler, die ein Praktikum jetzt in der EF absolvieren werden, bitte ich, sich an der entsprechenden Abfrage unter moodle (Oberstufenwahlen->LUPO EF für Q1) bis zum Freitag, 5.6.20, zu beteiligen.

Damit allen Schülerinnen und Schülern in der Sek II trotzdem noch die Möglichkeit eines Praktikums gegeben wird, wird es ein Pflichtpraktikum für alle in der Q1, in der vorletzten Woche vor den Sommerferien, also einwöchig, geben. Das gilt also auch für diejenigen, die bereits jetzt in der EF das dreiwöchige, freiwillige Praktikum absolvieren. Mit dieser Regelung erhalten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mindestens ein Praktikum zu durchlaufen und einen Unterrichtsausfall gibt es nur für diejenigen, die das dreiwöchige Praktikum bereits in der EF absolvieren möchten. Dieser Unterrichtsausfall erscheint wegen des reduzierten Präsenzunterrichts in der Coronazeit vertretbar zu sein.

Das letzte Thema ist eines, zu dem ich noch keine genauen Informationen geben kann. Für die Zeugnisverleihung der Abiturientinnen und Abiturienten versuchen wir im Moment in enger Absprache mit den Elternvertretern der Jahrgangsstufe eine Lösung zu finden, die eine Verleihung in einem angemessenen Rahmen ermöglicht. Hier sind inzwischen einige Vorschläge in der engeren Abstimmung, eine definitive Auskunft lässt sich aber noch nicht geben.
Die Zeugnisverleihung in den übrigen Jahrgangsstufen wird nach dem bisherigen Planungsentwurf so ablaufen, dass wir für den letzten Unterrichtstag, den 26.6., ein Zeitraster planen, nach dem die gesamten Klassen ihre Zeugnisse auf den verschiedenen Schulhöfen bekommen. So können sich die Klassen und ihre Klassenlehrer vor den Ferien noch einmal als Ganzes sehen und mit diesem Eindruck in die Ferien gehen. Ein Plan B für schlechtes Wetter müsste allerdings ganz anders geplant werden, daher überdenken wir derzeit auch noch Alternativen.

Zum Schluss möchte ich noch auf zwei unterrichtsfreie Tage hinweisen: Am kommenden Montag, dem 8.6. werden ganztägig die mündlichen Abiturprüfungen im vierten Fach stattfinden, für alle anderen Stufen findet kein Präsenzunterricht statt. Das gilt auch für den 24.6., an diesem Tag werden ebenfalls ganztägig die Zeugniskonferenzen stattfinden.

Bitte bleiben Sie wie immer und hoffentlich weiterhin gesund!
Viele Grüße,
Thomas Hollkott

 

 

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Mönchengladbach, 20.05.20

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
heute ist das Newsupdate sehr kurz, da es nur um eine einzige Information geht, die dafür aber für die Planungen in ihren Familien wichtig ist. Wir haben die Gruppeneinteilung in die roten, blauen und grünen Gruppen fertiggestellt, sie werden ab heute Mittag (20.5.20) im moodle-Bereich (Schülerbüro -> Alle Schüler) für ihre Kinder einsehbar sein. Damit wissen Sie dann bis zu den Sommerferien, an welchen Tagen ihre Kinder Präsenzunterricht haben werden.

Die Organisationsform des letzten Schultages mit der Zeugnisausgabe haben wir noch nicht festgelegt, bitte gehen Sie aber davon aus, dass dann wahrscheinlich alle Schülerinnen und Schüler zeitversetzt in die Schule kommen werden.
Bleiben Sie gesund,

viele Grüße von Thomas Hollkott

 

 

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Mönchengladbach, 14.05.20

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass nun doch für die Sek II gilt, dass mehrere Gruppen von Schülerinnen und Schülern pro Tag in einem Raum möglich sind, wenn die Tische zwischendurch desinfiziert werden. Das bedeutet, dass unser Konzept, siehe Info vom 8.5. (unten), nun doch umgesetzt werden kann. Wir werden also den Unterricht in Q1 und EF im Wesentlichen nach Stundenplan halten können, ebenso wie in der Sek I. Hier allerdings ist die Differenzierung im Religionsunterricht und der Differenzierung in 8 und 9 nicht möglich, die Gruppen bleiben in den Klassen zusammen. Die Unterscheidung in Französisch und Latein hoffen wir weitgehend aufrecht halten zu können.


Hier noch einmal die Planung für den Wiederbeginn:

Q1: 11.5.
EF: 18.5.
5, 8, 9: 26.5.
6, 7: 29.5.

Die Klassen und Kurse werden in drei Gruppen geteilt, die jeweils einen Tag Präsenzunterricht und zwei Tage Online-Unterricht haben werden. Die Aufteilung und den Zeitplan machen wir Ihnen bekannt, sobald diese fertiggestellt sind.

Nach einer so langen Zeit ohne den festen Tagesablauf, den der Schulbesuch gewährleistet, wird es sicher für viele Schülerinnen und Schüler nicht ganz einfach werden, wieder in die Regelmäßigkeit der Schule hineinzufinden. Dies gilt umso mehr, als ja nur jeder dritte Schultag stattfindet. Vielleicht wird das für die Fünftklässler am schwierigsten sein, da sie nur ein gutes halbes Jahr am Unterricht hier am HUMA teilgenommen haben. Sicher war für sie auch der Online-Unterricht eine besondere Herausforderung, weil er ein großes Maß an Selbstständigkeit verlangt. Diese Selbstständigkeit muss man eigentlich zuerst üben, bevor man als Lehrkraft verlangen kann, dass die Schülerinnen und Schüler darüber verfügen. Und das war bei dem doch sehr plötzlichen Start in die Schulschließung einfach nicht mehr möglich.

Eine wichtige Information hierzu mag etwas zur Beruhigung beitragen. Es ist vollkommen klar, dass die Inhalte, die im Onlineunterricht behandelt wurden, nach dem Neustart nicht einfach vorausgesetzt werden können. Hierfür sind die Lernbedingungen unserer Schülerinnen und Schüler zuhause viel zu unterschiedlich. Dies ist allen Lehrerinnen und Lehrern bewusst und wir werden nach dem Neustart alles dafür tun, die Schere, die sich hier beim Lernen aufzutun droht, schnellstmöglich wieder zu schließen. Das bedeutet, dass eine Wiederholung der Inhalte nach dem Neustart eindeutig Vorrang vor einem Weitermachen im Stoff hat. Und diese Wiederholung kann mit den Sommerferien kaum beendet sein, dafür ist die Stundenzahl bis dahin deutlich zu gering. Und das bedeutet auch, dass erste schriftliche Überprüfungen der nächsten Zeit einen deutlichen Schwerpunkt auf der Diagnose haben werden, um die Wiederholungen vielleicht noch einmal an spezifischen Punkten intensivieren zu können. Das bedeutet aber nicht, dass die Aufgaben, die nun digital gestellt werden, nur halbherzig zur Kenntnis genommen werden müssen. Viele Kolleginnen und Kollegen berichten auch, wie gut unsere HUMA Schülerinnen und Schüler beim digitalen Unterricht mitarbeiten und tolle Lernerfolge erzielen, Darauf sind wir sehr stolz!

Hierbei, und auch an vielen anderen Punkten, denken wir bereits an das kommende Schuljahr. Wir wollen den neuen Fünftklässlern einen guten Start am HUMA ermöglichen, gehen aber davon aus, dass ein normaler Unterricht in ganzen Klassen noch nicht möglich sein wird. Die Vorplanungen hierfür sind derzeit in vollem Gang.


Wir möchten auch, dass unser Onlineunterricht sich zum einen weiter verbessert, was sicher an vielen Stellen noch möglich und auch zum Teil nötig ist. So sollten Videokonferenzen mit Teilen von Klassen mindestens in den Kernfächern einen größeren Anteil einnehmen als bisher, da sie einen direkteren Kontakt zwischen Lehrern und Schülern ermöglichen. Wir arbeiten im Moment auch daran, die Kommunikationswege zu begrenzen und zusätzlich zu logineo nur eine weitere App mit der Möglichkeit zu Videokonferenzen zur Nutzung am HUMA festzulegen. Zum anderen möchten wir aber auch die positiven Dinge, die sich in der Zeit der Schulschließung entwickelt haben, beibehalten. Hierzu gehört sicherlich die Bereitschaft der Lehrer, auf dem digitalen Wege mit den Schülern zu arbeiten und Neues einfach auszuprobieren. Aber auch die Bereitschaft der SuS, mit den Lehrern gemeinsam diesen Weg zu gehen, ist groß und gibt ihnen Sicherheit und Kompetenz im Bezug auf digitale Medien. Die oben angesprochene Selbstständigkeit, die ein digitaler Unterricht fördert, ermöglicht es auch, in normalen Zeiten neue Unterrichtsmethoden, zum Teil unter Benutzung digitaler Medien anzuwenden, mit denen wir das Unterrichten am HUMA weiterentwickeln können.


Dies wird aber nur möglich sein, wenn wir insbesondere die Fähigkeiten zur Nutzung der digitalen Medien bei unseren Schülerinnen und Schülern im Unterricht intensiv fördern. Um dies so umsetzen zu können, überlegen wir derzeit, wie Familien unterstützt werden können, deren Ausstattung mit digitalen Endgeräten hierfür noch nicht ausreicht.


Wie Sie sehen, gibt es derzeit viele Bereiche, in denen die Arbeit „hinter den Kulissen“ am HUMA vorangeht. Für alle Beteiligten ist das weiterhin eine große Herausforderung, da das alles neben dem im Moment ja ganz besonders außergewöhnlichen Unterricht, dem Abitur und Schuljahresabschluss der anderen Klassen und der Vorbereitung des kommenden Schuljahres geschieht.


Mir ist ein Punkt zum Abschluss noch ganz besonders wichtig. Wir als Schule sind in dem Bestreben, uns weiter zu verbessern ganz dringend auf Rückmeldungen von Eltern und Schülern angewiesen. Dies kann auf verschiedenen Ebenen geschehen, Fachlehrer, Klassen- und Beratungslehrer und die Schulleitung sind für „Lob und Tadel“ sehr offen und dankbar. So haben beispielsweise Gespräche einer Pflegschaften einer fünften Klasse mir als Schulleiter und auch den Klassenleitungen den Blick auf spezifische Herausforderungen geöffnet, vor denen die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern dieser Jahrgangsstufe stehen, die wir so noch nicht gesehen hatten. Und dies werden wir in den nächsten Tagen thematisieren um Probleme aus dem Weg zu räumen. Ebenso werden wir versuchen, auf andere Rückmeldungen zu reagieren.

Ich wünsche Ihnen für heute weiter Gesundheit und uns allen ein gutes Gelingen des Wiedereinstiegs in den kommenden  Wochen.

Ihr und euer Thomas Hollkott

 

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HUMA INFO 08.05 UPDATE 14.35 UHR

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
gerade war das neue HUMA-Info zum Wiederbeginn des Unterrichts fertig geworden, nun könnte es sein, dass der größte Teil dieser Planungen nicht realisiert werden kann. Dieses HUMA-Info finden Sie trotzdem unten.

Unser Konzept beruht darauf, dass es möglich ist, einen Raum nacheinander durch mehrere Schülergruppen zu belegen, wenn zwischendurch die Tische desinfiziert werden. Auf Nachfrage haben wir nun erfahren, dass diesbezüglich eine Anweisung anders zu verstehen ist, weil ja nicht gleichzeitig der Boden des Raums gereinigt werden kann. Insofern ist es nur möglich, einen Raum täglich durch eine einzige Gruppe zu belegen.

Da auf diese Weise bereits die Jahrgangsstufe Q1 an einem Tag etwas mehr als die Hälfte aller verfügbaren Räume belegen muss, ist es praktisch nicht organisierbar, mehr als eine Stufe an einem Tag in der Schule zu unterrichten. Die Stufe Q1 hat hier Vorrang, da hier noch verpflichtend Klausuren geschrieben werden müssen, da nicht alle Kursschienen diese Klausur vor der Schließung schreiben konnten. Deren Nachklausuren können aus organisatorischen Gründen erst am 16.6. geschrieben werden, danach gibt es nur noch acht Schultage bis zu den Sommerferien, so dass für alle anderen Schülerinnen und Schüler grob gerechnet zwei bis drei Unterrichtstage realisiert werden könnten. Unser Konzept hätte, je nach Unterrichtsbeginn, bis zu acht Unterrichtstage (EF) möglich gemacht.

Im Moment besteht noch die Möglichkeit, dass die Nutzungsregelung in unserem Sinn gelockert wird, dies würde aber frühestens am kommenden Montag bekanntgegeben. Das bedeutet zunächst, dass die Q1 annähernd so starten kann wie geplant, wie es dann mit den anderen Klassen weitergehen kann, hoffen wir Mitte der kommenden Woche kommunizieren zu können.

Also: Alles bleibt anders,
bleiben Sie bitte gesund.

Ihr und euer

Thomas Hollkott

 

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HUMA INFO STAND 08.05  11.42 UHR

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
mit der aktuellen Schulmail vom gestrigen Donnerstag haben wir jetzt für die Zeit bis zu den Sommerferien eine relativ große Planungssicherheit, was den Wiedereinstieg der verschiedenen Jahrgangsstufen und den Modus unseres Präsenzunterrichts betrifft. Dass dies alles natürlich weiter unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Coronakrise steht, versteht sich von selbst, trotzdem möchte ich den Fahrplan, den wir bisher ausgearbeitet haben, hier kommunizieren, damit auch Sie in den Familien wissen, was wir planen.

Dass nicht alle unsere Schülerinnen und Schüler gleichzeitig im Gebäude sein können, ist eine Folge des Abstandsgebots. Bei den Größen unserer Klassenräume ist eine Schülerzahl von 10 die Grenze, das bedeutet, dass wir die Klassen dritteln müssen. Wir haben uns dann für ein System entschieden, bei dem tageweise zwischen den Gruppen rotiert wird, so dass auf einen Schultag immer zwei freie Tage folgen. Es gibt dann also drei Schülergruppen in jeder Klasse (rot, blau, grün), die von uns entsprechend eingeteilt werden. Diese Einteilung kann, wenn sie fertiggestellt ist, auf moodle (Schülerbüro → Alle Schüler) eingesehen werden. Den Zeitplan, in dem abgelesen werden kann, welche Gruppe an welchem Tag Präsenzunterricht hat, werden wir auf der Homepage veröffentlichen. Für die unterrichtsfreien Tage wird weiterhin Material online zur Verfügung gestellt werden.

Gemäß den Vorgaben des Bildungsministeriums wird der folgende Zeitplan für den Unterrichtsbeginn in den Jahrgangsstufen gelten:

Q1: 11.5.
EF: 18.5.
5, 8, 9: 26.5.
6, 7: 29.5.

Diese stufenweise Wiederaufnahme des Unterrichts soll gewährleisten, dass die Hygieneregeln, die den Präsenzunterricht gesundheitlich so sicher wie möglich machen, jeweils für eine überschaubare Anzahl an Schülerinnen und Schülern eingeführt und anfänglich verstärkt überwacht werden können. Auch können auf diese Weise mögliche Schwachstellen des Systems, die sich erst im Realbetrieb zeigen, leichter nachgeregelt werden.

Für Schülerinnen und Schüler, die Risikogruppen angehören, können wir leider keinen Präsenzunterricht anbieten. Für diese Gruppe bräuchten wir Räume, in denen Einzelunterricht gehalten werden müsste. Dies ist aus Raumgründen nicht möglich, zudem ist eine parallele Aufsicht in mehreren Räumen rechtlich nicht zulässig. Wir werden diesen Schülerinnen und Schülern verstärkt Videochats mit den Kolleginnen und Kollegen anbieten, um auch ihnen die Möglichkeit des direkten Kontakts mit den Lehrkräften geben zu können.

Was die Hygieneregeln betrifft, die uns ja mindestens in der Zeit bis zu den Sommerferien ganz intensiv begleiten werden, möchte ich Sie als Eltern ganz herzlich bitten, diese auch mit ihren Kindern zuhause noch einmal zu besprechen. Selbstverständlich werden wir das auch in der Schule noch einmal thematisieren, wegen der Wichtigkeit erscheint es mir aber geboten, dies von mehreren Seiten anzugehen. Die Einhaltung dieser Regeln ist unabdingbar für eine sichere Durchführung des Präsenzunterrichts, bitte machen Sie die auch zuhause noch einmal zum Thema. Eine Zusammenfassung finden Sie hier unter der Überschrift „Schülerinnen und Schüler…“.

Auch möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass wir uns am HUMA für eine Maskenpflicht bei der Bewegung im Haus entschieden haben. Ideal ist es natürlich, wenn ihr Kind eine eigene Maske mitbringt. Für den Fall der Fälle haben wir aber inzwischen eine gewisse Anzahl von Masken erhalten, die im Sekretariat erworben werden können. Eine Bewegung im Haus ohne Maske ist nicht gestattet. In den Klassen können die Masken dann abgelegt werden, wenn die Lehrkraft die Voraussetzungen dafür (Abstände, Lüftung) als gegeben ansieht und kein Schüler sich dagegen ausspricht.

Weitere Regeln, die wir eingeführt haben, sollen ebenfalls dazu dienen, den Unterricht und die Pausenzeiten so sicher wie eben möglich zu gestalten. Hierzu zählen Regelungen für die großen und kleinen Pausen, die wir den Schülerinnen und Schülern am ersten Schultag detailliert erläutern werden ebenso wie die Einbahnstraßenregelung im Haus.

Häufig werden wir inzwischen nach den Noten und Versetzungen gefragt. Hier wird die Erklärung zwangsläufig etwas technisch werden, bitte kontaktieren Sie die Klassen- oder Stufenleitungen, wenn Sie Nachfragen haben. Es ist sicher richtig, dass eine Notengebung im laufenden zweiten Halbjahr mindestens problematisch ist. Das betrifft insbesondere die Schwierigkeit, dass in einigen schriftlichen Fächern erst eine oder sogar noch gar keine Klassenarbeit geschrieben werden konnte. Gleichzeitig wird es aber nach jetzigem Stand der Dinge ein Zeugnis geben. Das bedeutet für uns, dass Noten nur mit großer Vorsicht gegeben werden können und dass eine Verschlechterung zum Halbjahr höchstens im Ausnahmefall eintreten kann. Zudem gibt es, was die Versetzungsregelungen angeht, im Bildungssicherungsgesetz mehrere Regelungen. Erstens gilt, dass alle Schülerinnen und Schüler nach der Erprobungsstufe, also am Ende der Klasse 6 in die Klasse 7 übergehen. Dasselbe gilt für alle anderen Stufen, in denen keine Abschlüsse und Berechtigungen vergeben werden, also für die 7 und 8, auch für die EF wurde dies so verfügt, hier gibt es also keine Versetzungsentscheidung, alle Schülerinnen und Schüler werden versetzt.

Trotzdem mag es Schülerinnen und Schüler geben, die in der folgenden Jahrgangsstufe dem Unterrichtsverlauf voraussichtlich nicht mehr angemessen werden folgen können. In Fällen, in denen die Zeugniskonferenz dies feststellt, werden die Klassenleitungen auf Sie als Eltern zugehen. Die Eltern können dann eine Wiederholung der jetzigen Jahrgangsstufe beantragen, diese würde dann nicht auf die Höchstverweildauer angerechnet.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Klassenarbeiten/Klausuren. In der verbleibenden, sehr kurzen Zeit bis zu den Sommerferien wird es in der Regel nicht möglich sein, noch Klassenarbeiten zu schreiben. Da die Noten aber normalerweise keine Versetzungsrelevanz haben werden (s.o.) halten wir dies für akzeptabel. Insgesamt können Sie sicher sein, dass die Lehrkräfte die Noten mit möglichst viel Fingerspitzengefühl und im Zweifelsfall im Sinn der Schülerinnen und Schüler setzen werden.
Eine Ausnahme bei den Klausuren bildet hier die Jahrgangsstufe Q1, hier wird in den Fächern, die noch keine Klausur im zweiten Halbjahr geschrieben haben, diese noch nachgeholt. Wir haben den Zeitraum hierfür vom 3. bis zum 10. Juni festgelegt, am 15. und 16. Juni werden noch Nachklausuren geschrieben werden können. Das betrifft sechs Schienen, der genaue Zeitplan muss noch ausgearbeitet werden.

In der Jahrgangsstufe EF steht in den drei Wochen vor den Sommerferien die Berufserkundungswoche an. Alle Schülerinnen und Schüler haben sich einen Praktikumsplatz gesucht und von den Betrieben die entsprechende Zusage erhalten. Uns ist bewusst, dass einige dieser Betriebe die Zusage bereits jetzt zurückgezogen haben, weil die Situation die Betreuung von Praktikanten nicht zulässt. Wir möchten aber allen Schülerinnen und Schülern, deren Praktikum stattfinden kann, diese für sie wichtige Erfahrung ermöglichen und werden das Praktikum so weit wie möglich stattfinden lassen. In welcher Form dann Unterricht für die Schülerinnen und Schüler stattfinden wird, deren Praktikum abgesagt wurde, werden wir entscheiden, wenn wir einen Überblick über die Zahl haben.

Ganz abgesagt haben wir dagegen die Projektwoche, die ja immer in der Woche vor den Sommerferien stattfindet. Hier haben wir bereits Absagen für einen Teil der Projekte erhalten, die Zeit für eine Umplanung ist definitiv zu kurz, so dass die Absage leider unumgänglich war.

Bezüglich der Zeugnisausgabe haben wir uns noch nicht für einen Modus entschieden, diese Entscheidung wird den dann aktuellen Stand der Corona-Pandemie berücksichtigen müssen. Besonders hart trifft dies sicher unsere Abiturienten, die in diesem Jahr auf alle Aktionen verzichten müssen, die sonst fester Bestandteil des letzten Halbjahres sind. Wir werden alle Möglichkeiten prüfen um, falls wir das dann für vertretbar halten, möglichst noch eine feierliche Zeugnisverleihung zu ermöglichen. So könnten wir zumindest diesen gemeinsamen Abschluss miteinander feiern. Ob das aber wirklich realisiert werden kann, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

Wie Sie sehen, es geht wieder los. Wir vermissen die Schülerinnen und Schüler, und auch umgekehrt hören wir immer öfter, dass auch die sich wünschen, endlich wieder in die Schule gehen zu können. Auch wenn es nicht mehr viel Unterrichtszeit sein wird, die wir bis zu den Sommerferien haben werden, ich bin mir sicher, dass alle sich auf einen Wiederbeginn freuen. Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten derzeit mit außerordentlich großen Einsatz daran, dass alle organisatorischen Voraussetzungen für ein Gelingen dieses Starts möglichst reibungslos funktionieren. Die Länge dieses Coronainfos mag ein wenig verdeutlichen, wie viel im Moment zu bedenken ist. Sehr vieles davon konnte nur sehr unklar vorgedacht werden, da die entsprechenden Entscheidungen auf der Ebene des Bildungsministeriums erst noch getroffen werden mussten. Daher kommt jetzt sehr viel auf einmal. Ich kann mich hier bei denjenigen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die die Schulleitung bei dieser Arbeit in wirklich großartiger Weise unterstützen. Ohne diesen großen persönlichen Einsatz, der ja neben der „normalen“ Arbeit im Online- und Präsenzunterricht erfolgt, wären die Aufgaben, die im Moment im schulorganisatorischen Bereich auf uns zukommen, nicht zu bewältigen.
Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei denjenigen von Ihnen, die uns mit Lob den Rücken stärken und mit Tadel Stellen aufzeigen, an denen wir in der aktuellen Situation noch besser werden sollten. Und natürlich auch dafür, dass dies auf eine Weise geschieht, die, in guter HUMA-Tradition, auf einem guten Verhältnis aller Gruppen an unserer Schule basiert.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – hoffentlich weiterhin – Gesundheit und dass uns der Wiederbeginn gut gelingt.

Ihr und euer

Thomas Hollkott