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Die Q1 fährt nach Rom

In der Woche vor den Osterferien, vom 23 – 27 März 2026, machten sich 30 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 auf den Weg zur Hauptstadt Italiens Rom. Am Montagmorgen, um 6:00 Uhr in der Früh traf sich die Gruppe, gespannt vor Vorfreude, mit Frau König, Herrn Schillings und Herrn Blau am Düsseldorfer Flughafen. Fast ohne jegliche Schwierigkeiten mit zu schweren Koffern, ging die Reise dann um 8:00 Uhr morgens offiziell los. Nach dem zweistündigen Flug landeten wir am römischen Flughafen und fühlten uns direkt der italienischen Kultur angepasst. Wir wurden mit einem sehr sonnigen und angenehmen Wetter empfangen und gelangten mit einem Shuttlebus vom Flughafen aus zum Hauptbahnhof Roms. Da sich unser Hotel innerhalb des Bahnhofsviertels von Rom befand, war es von da aus nur noch ein fünfzehnminütiger Weg zu Fuß, bis wir an unserer Unterkunft ankamen. Nachdem wir auf unsere Zimmer aufgeteilt worden waren und eine kurze Zeit zur Verfügung hatten, um uns von der Reise zu erholen, machten wir uns direkt auf den Weg in die Innenstadt. Mit der U-Bahn, welche die ganze Woche lang stets so überfüllt war, dass teilweise nicht alle unserer Stufe hinein gelangten, ging es dann in die Innenstadt zu der allbekannten Spanischen Treppe. Auf dem Weg durch die volle Innenstadt konnten wir erste Eindrücke gewinnen und die besondere Stimmung der Stadt auf uns wirken lassen. Nicht weit entfernt von der Spanischen Treppe befand sich der Trevibrunnen, welcher umzingelt von Touristen war, was keinen von uns Schülern jedoch davon abhielt, für ein paar Fotos anzuhalten.

Die ganze Woche lang stand ein sehr abwechslungsreiches Programm auf dem Plan, welches keine berühmte Sehenswürdigkeit ausließ. Am Montag stand für uns noch ein Abstecher beim Pantheon und dem berühmten Vittorio-Emmanuele- Denkmal, welches häufig spöttisch als „Schreibmaschine“ bezeichnet wird auf dem Plan. Dies liegt an der herausstechenden weißen Marmorfassade, sowie der imposanten Form des Denkmals. Von dort aus machten wir uns wieder auf den Weg zur U-Bahn Station, wobei wir am Forum Romanum und dem Kolosseum vorbeikamen. Die „Via Dei Fori Imperiali“ war von Menschenmengen gefüllt, und Straßenmusikanten sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Den Abend ließen wir gemeinsam als Stufe in einer italienischen Pizzeria in der Nähe unseres Hotels ausklingen. Am darauffolgenden Tag machten wir uns vormittags auf den Weg zu einer der Papstbasiliken „Basilicia di San Paolo“. Vorher begab sich eine Lauftruppe von sechs Schülern mit Herrn Schillings auf einen Morning-Run am Circus Maximus und dem Tiber entlang bis zur Engelsbrücke und zur Engelsburg. Bei bestem Wetter traf man ebenfalls auf viele lokale Läufer, welche die schöne Strecke am Tiber ausnutzten. Außerdem stand der Lauftruppe die Möglichkeit zur Verfügung, den Standort des Circus Maximus, in welchem die berühmten Pferde Wagenrennen stattgefunden hatten, von ganz nahem zu sehen.

Nachdem wir uns einen Einblick von einer der vier Patriarchalbasiliken verschafft hatten, bei

welcher es sich nach dem Petersdom ebenfalls um die zweitgrößte handelt, durfte einen kurze Mittagspause bei McDonalds nicht fehlen, bevor es für uns weiter zur „Basilica San Giovanni in Laterano“ ging. Auch diese Kathedrale beeindruckte uns alle sehr. Direkt neben dieser Basilika befand sich die „Scala Santa“, welches als Heiligtum im Laterans in Rom gilt. Nachdem wir diese beiden Sehenswürdigkeiten besichtigt hatten, stand uns ab dem Nachmittag Freizeit zur Verfügung. Für die meisten der Stufe ging es auf den Weg in die Innenstadt, wo wir die zahlreichen Boutiquen und Läden zum Shoppen nutzten. In Gruppen versorgte sich am Abend jeder selbstständig mit einem Abendessen. Der Wecker klingelte für jeden einzelnen sehr früh am Mittwoch Morgen, da eine ausführliche Besichtigung des Forum Romanum und des Kolosseum auf uns wartete. Leider war es uns aufgrund einer falschen Buchung nicht möglich, die zwei Attraktionen in einer großen Stufengruppe zu besichtigen, weshalb wir uns in kleineren Gruppen von bis zu fünf Personen getrennt voneinander in die Warteschlange stellten, um die Besichtigung dieser beiden Highlights auf gar keinen Fall zu versäumen. Sowohl im Kolosseum als auch auf dem breiten Gelände des Forum Romanum herrschte außerordentlich viel Betrieb. Trotzdem war es äußerst spannend die Arena zu sehen, wo die Gladiatorenkämpfe damals stattgefunden hatten.

Von dem Palatin-Hügel oberhalb des Forum Romanums, welches als das älteste römische Forum im Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens bekannt ist, verfügte man über eine außerordentlich beeindruckende Sicht über weite Teile von Rom, wie beispielsweise den Circus Maximus, das Vittorio-Emmanuele-Denkmal oder die Ruinen des Forum Romanums. Über den ursprünglichen Aufbau des Forums sind wir Schüler von unseren Lehrern ausführlich informiert worden. Außerdem war das Wetter an diesem Tag sehr warm, weshalb der ein oder andere einen Sonnenbrand bekam. Auch am Mittwochnachmittag stand uns nach der Besichtigung des Forums den restlichen Tag Freizeit zur Verfügung, wo sich jeder selbstständig versorgte. Donnerstag sah das Wetter leider nicht mehr so sonnig und angenehm aus. Ebenfalls sehr früh am Morgen begaben wir uns auf den Weg in die Vatikanische Museen, zu welchem Zeitpunkt es leider schon anfing zu gewittern. Dies war jedoch nicht weiter tragisch, da sich der Großteil der Museen drinnen befand. Die prachtvolle Architektur sowie die zahlreichen Kunstwerke beeindruckten uns alle sehr. Mehr über die Kunst der Renaissance von Michelangelo und Raffael zu sehen und zu lernen war ebenfalls sehr spannend. Als Highlight des Museumsrundgangs erwies sich die Sixtinische Kapelle mit den weltbekannten Deckenfresken des Michelangelo. Nach dem wir über vier Stunden in den Vatikanischen Museen verbrachten, um uns einen möglichst guten Eindruck über alles Sehenswerte zu verschaffen, ging es für uns weiter zum Petersdom. Als wir uns gerade in der Warteschlange angestellt hatten, welche die Länge vom Umfang des Petersplatzes betrug, fing es unerwartet plötzlich an in großen Mengen zu regnen, was sich schnell zu starkem Hagel entwickelte. Ein paar von uns waren mit einem Regenschirmausgestattet, jedoch erwischte der Regen jeden von uns und wir wurden alle bis auf die Socken nass.

Nachdem wir fast 1 1/2 Stunden in der Warteschlange standen, traute sich ein Teil unserer Stufe sogar einen Aufstieg von 560 Stufen in die Domkuppel zu wagen. Diese kleine Sporteinheit lohnte sich nicht nur deswegen, weil dadurch unsere nasse Kleidung trocknete, sondern auch weil man oben auf der kleinen Plattform über einen atemberaubenden Panoramablick über Rom verfügte. Nach der Besichtigung des Petersdoms gingen die meisten Schüler und Schülerinnen zurück ins Hotel, da man von den letzten Tagen schon sehr erschöpft war. Am letzten Tag stand noch ein letztes Abenteuer auf dem Programm, bevor wir uns nachmittags auf den Weg zum Flughafen machten. Nachdem wir alle unsere Koffer gepackt und aus dem Hotel ausgecheckt hatten, durften wir die römischen Katakomben hautnah erleben. Unsere persönliche Tourleiterin verschaffte uns auf deutscher Sprache einen besonders detaillierten und interessanten Einblick in die Gestaltung und die Geschichte hinter den Katakomben. Für manche von uns erschienen die schmalen, dunklen Gänge schon fast sehr unheimlich, trotzdem war die Tour ein Highlight für viele der Stufe.

Völlig erschöpft von dieser anstrengenden, jedoch vor allem auch spannenden und aufregenden Woche traten wir dann mit einer einstündigen Verspätung am Freitag Abend unseren Rückflug an. Insgesamt erwiesen sich die Zeit und die vielen Erlebnisse, die wir als Stufe gemeinsam in diesen fünf Tagen erleben durften, als eine unvergessliche Reise, da wir die Kultur Roms mit eigenen Augen erleben durften. Die „Rom-Fahrt“ am Huma zählt auf jeden Fall als ein Highlight der Schulzeit, welches man für immer in Erinnerung behalten wird.

Sophia Gilleßen (Q1)